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Traumeel-Gel hilf nicht mehr

Fall-ID: 735
ICD: M25.56
ICD: M76.5
ICD: S82.0
Autor*in: Samuel Siegk

Frage 1 von 4

Sie untersuchen das linke Knie im Seitenvergleich mit dem rechten Knie.

Inspektion: minimale Schwellung infrapatellar, warm, ohne Rötung. Gehen möglich, normales Gangbild.

Palpation: Druckschmerz infrapatellar (Tuberositas tibiae) und im Bereich der Patella, kein Druckschmerz im Bereich des medialen/lateralen Gelenkspalts im Bereich des Außenbänder, im Bereich des distalen Femur oder der proximalen Tibia, Patella normal verschieblich, keine Tanzende Patella.

Funktion: Extension/Flexion 0-0-140°, Extension und Bewegung leicht Schmerzhaft (infrapatellar), bei Flexion lässt der Schmerz nach, Steinmann I (innen/außen) negativ, Hintere-/Vordere Schublade negativ mit festem Anschlag, Lachman negativ mit festem Anschlag, keine mediale/laterale Aufklappbarkeit, keine Schmerzen beim Valgus-/Varusstress.

Fußpulse gut tastbar, Rekapillarisierungszeit < 1 Sekunde, Sensibilität seitengleich erhalten.

Welche Aussage zum erhobenen Befund ist richtig?

  • A
    Die Funktionsprüfung ergibt einen Bewegungsumfang von 0-0-140° (Extension/Flexion). Es besteht ein Hinweis auf eine deutlich eingeschränkte Extensions-Funktion. Um die genaue Ursache zu identifizieren bedarf es nun weiterer Diagnostik.
  • B
    Ein infrapatellarer Druckschmerz, eine Schmerzintensivierung bei Extension und Bewegung und eine regelmäßige sportliche Betätigung können beim Ausschluss von Differenzialdiagnosen auf ein Patellaspitzensyndrom (Jumper's Knee) hinweisen.
  • C
    Eine fehlende Aufklappbarkeit im medialen Kniegelenk spricht für eine Blockkade, die beispielsweise durch eine Fraktur, aber auch durch einen Korbhenkelriss (Meniskusläsion) hervorgerufen werden kann (Einklemmung des Meniskusanteils im Gelenkspalt).
  • D
    Ein negativer Steinmann I Test schließt eine Meniskusschädigung aus.
  • E
    Da die infrapatellare Schwellung nicht gerötet erscheint ist eine Entzündung auszuschließen.
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